Praxis für Ergotherapie Kirsten Mahn


Praxis für Ergotherapie
Kirsten Mahn

04600 Altenburg
Wettinerstraße 24
Telefon: 03447/315242
Telefax: 03447/892340

04626 Schmölln
Cosswitzanger 3
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04639 Gößnitz
Schmiedegasse 1
Telefon: 034493/71697
Telefax: 034493/71697
Pädiatrie
In der Pädiatrie geht es um die Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Diese fallen auf durch:
  • Entwicklungsverzögerungen, -rückständen
  • Schlaf- und Anpassungsstörungen
  • Verweigerung bestimmter Nahrung/generelle Essprobleme
  • Sprachprobleme
  • Aufmerksamkeitsdefizite mit oder ohne Hyperaktivität
  • Lernprobleme
  • Kommunikationsprobleme
  • Aggressivität und Regression
  • Psychosomatische Probleme
  • usw.
Durch verschiedene Tests wird der genaue Entwicklungsstand ermittelt und ein individueller Therapieplan erstellt. Während der Therapie wird eng mit den Eltern zusammen gearbeitet. Die Behandlung erfolgt nach verschiedenen Konzepten wie z.B.: Bobath, Jean Ayres (Sensorische Integrationstherapie), Affolter, Marianne Frostig oder Verhaltentherapie nach Janssen.
Geriatrie
Die Behandlung älterer Menschen und die mit dem Alter verbundenen körperlichen, geistigen und sozialen Einschränkungen stehen im Mittelpunkt der Geriatrie.
Die Lebenssituation ist geprägt durch den Verlust von Angehörigen, erschwerter Teilnahme am sozialen Leben, nachlassen der Sinnesfunktionen und zahlreicher Erkrankungen. Zu diesen Erkrankungen zählen:
  • dementielle Erkrankungen, z.B. Morbus Alzheimer
  • Schlaganfall
  • Morbus Parkinson
  • Arthrose oder Osteoporose
  • rheumatische Erkrankungen
  • Zustand nach Frakturen
  • Depressionen
  • Herz-, Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Tumore
  • usw.
Aufgabe der Ergotherapie ist es die individuellen Defizite und Bedürfnisse des Patienten zu erkennen und erreichbare Ziele zu finden, die mit den Therapien umgesetzt werden.
Chirurgie
Chirurgie bedeutet in der Ergotherapie die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die häufigsten Erkrankungen sind:
  • Frakturen
  • Carpaltunnelsyndrom
  • Dupytrensche Kontraktur
  • Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Kapseln und Nerven
  • Amputationen
  • Verbrennungen
  • usw.
Durch diese Verletzungen und Erkrankungen sowie nach Operationen ist häufig die Muskelkraft gemindert. Zudem sind Feinmotorik, Grobmotorik, Koordination und Sensibilität eingeschränkt. Um dies optimal behandeln und verbessern zu können, wird meist eine Einzeltherapie durchgeführt. Dabei ist das oberste Ziel die Selbständigkeit in allen Lebensbereichen zu erlangen bzw. zu erhalten.
In den einzelnen Therapien werden Übungen zur Förderung der oben genannten Defizite und zur Verbesserung von Ausdauer und Belastbarkeit sowie Prothesentraining, Schienenherstellung und Beratungen zum Umgang mit Hilfsmitteln durchgeführt.
Orthopädie
In der Orthopädie geht es hauptsächlich um die Behandlung von degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Arthrose, Osteoporose sowie von angeborenen Fehlbildungen des Rumpfes und der Extremitäten. Die daraus resultierenden Einschränkungen sind dieselben wie die der Erkrankungen aus dem Bereich der Chirurgie. Ziele und Therapieinhalte sind weitgehend identisch. Viele orthopädische Erkrankungen gehen mit Schmerzen einher. Diese können in den Therapieeinheiten durch thermische Anwendungen reduziert werden (z.B. Paraffinbad). Die Einzeltherapie wird bevorzugt.
Neurologie
In der Neurologie werden Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark, peripheren Nerven und der Muskulatur behandelt. Die häufigsten Erkrankungen sind:
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Schädel- Hirntrauma
  • Morbus Parkinson
  • Rückenmarksverletzungen, -erkrankungen
  • Polyneuropathie
Neurologische Erkrankungen weisen komplexe Symptome auf, die sich komplett oder nur teilweise zurückbilden können. Zu denen gehören folgende:
  • Lähmungen und Bewegungseinschränkungen
  • Einschränkungen der Koordination
  • Sensibilitätsstörungen
  • Einschränkungen der Feinmotorik
  • Schluckstörungen
  • Störungen der Sprachproduktion und des Sprachverständnisses
  • Einschränkungen von kognitiven Fähigkeiten
  • Orientierungsstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • usw.
Nach einer ausführlichen Befundung werden mit dem Patienten zusammen individuelle Ziele aufgestellt und ein Behandlungsplan entwickelt. Beübt werden körperliche und kognitive Einschränkungen. Alltägliche Verrichtungen werden trainiert wie Duschen, Mahlzeiten zu sich nehmen und zubereiten, Toilettengang usw.. Es gibt verschiedenen Konzepte die speziell auf die Behandlungen von neurologischen Erkrankungen zugeschnitten sind.

Zu den Aufgaben des Ergotherapeuten zählen auch die Beratung der Angehörigen sowie der Versorgung mit Hilfsmitteln, falls sich die neurologischen Symptome nicht komplett zurückbilden.
Psychiatrie
Die Ergotherapie geht in der Psychiatrie auf Menschen mit neurotischen, psychotischen und psychosomatischen Störungen sowie Suchterkrankungen ein. Ein Großteil der Arbeit der Therapeuten besteht darin den Patienten ihre Erkrankung bewusst zu machen und psychisch und emotional soweit zu stabilisieren, dass alltägliche Situationen wieder bewältigen und am sozialen Leben teilnehmen können.
Bei vielen Erkrankungen sind auch Wahrnehmung, die Motorik, der innere Antrieb und die Orientierung betroffen. In den einzelnen Therapieeinheiten wird auf alle Symptome durch intensive Gespräche, handwerkliche Techniken, Entspannungsübungen und vieles mehr eingegangen. Die Patienten sollen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu akzeptieren. Die Therapie kann einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden. Typische Erkrankungen aus dem psychiatrischen Bereich sind:
  • Depressionen
  • Manie
  • Schizophrenie
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Zwangsneurosen
  • Angstneurosen
  • Essstörungen
  • Autismus
  • Suchterkrankungen
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